Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Ganz oben auf der Liste der Rücktritte im zweiten Teil stehen der „König des Biathlon“ Ole Einar Björndalen und sein Mannschaftskamerad Emil Hegle Svendsen. Außerdem hören wir von den anderen Aussteigern, Tim Burke und Weronika Nowakowska, die bei Weltmeisterschaften Erfolg hatten, Olga Podchufarova und die IBU-Cup-Veteranen Florian Graf und Coline Varcin.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Ole und Emil

Anfang April verabschiedeten sich kurz hintereinander die beiden größten Helden des norwegischen Biathlons, Björndalen und Svendsen. Ein Verlust, der für die norwegische Herrenmannschaft schwer wettzumachen sein wird.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  
Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Das Erbe des „Königs des Biathlon“
Björndalen, der „König des Biathlon“, verabschiedet sich nach 25 medaillen- und siegreichen Jahren als Legende von seinem Sport. Zur Erfolgsserie des norwegischen Stars, die ihresgleichen sucht, gehören unter anderem 580 Weltcupstarts, 13 olympische Medaillen, davon achtmal Gold, 45 Medaillen bei IBU-Weltmeisterschaften, davon 20-mal Gold, und eine WM-Medaille im Skilanglauf. Seine sechs Siege im Gesamtweltcup, mit denen er sich sechs große Kristallkugeln sicherte, wurden erst in dieser Saison vom Franzosen Martin Fourcade übertroffen.

Fourcade zollte seinem Helden Tribut. „Als Kind hatte ich jahrelang ein Poster von ihm an der Wand. Als junger Athlet wurde mir klar, wie groß der Abstand zwischen mir und dem besten Mann der Welt war, als er mich beim Weltcup in Hochfilzen 2008 das erste Mal überholte. Er ist und bleibt mein Idol; er hat mich inspiriert. Immer, wenn ich heute einen Rekord breche, bin ich sehr stolz darauf, weil ich weiß, wer ihn aufgestellt hat.“

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Svendsens beachtliche Erfolgsbilanz

Wie Björndalen verlässt der 32-jährige Svendsen den Sport mit einer beachtlichen Bilanz, in der sich unter anderem 4 Olympiasiege und 12 IBU-Weltmeistertitel finden. Neben seinen Olympia-Medaillen und Weltmeistertiteln hat Svendsen 38 Weltcupsiege errungen, 88-mal auf dem Podest gestanden und ist in fünf aufeinanderfolgenden Jahren in der Weltcup-Gesamtwertung Erster oder Zweiter geworden. Und noch einen weiteren besonderen Rekord hält er: Er hat in jeder Disziplin IBU WM-Gold gewonnen. Siege in Einzel, Sprint, Verfolgung, Massenstart, Staffel und gemischter Staffel, eine Meisterleistung, die außer ihm nur Björndalen gelungen ist. Der NRK-Biathlon-Kommentator Andreas Stabrun Smith sagte heute: „Er ist meiner Meinung nach einer unserer verkanntesten Athleten, weil er schon so viel gewonnen hat.“

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Zwillinge und Olympische Winterspiele für Weronika

Weronika Nowakowska zog sich zunächst aus gutem Grund aus dem Biathlon zurück: Sie war mit Zwillingen schwanger. Die fröhliche polnische Biathletin hätte sich einfach zurückziehen und ein herrliches Leben ohne Biathlon haben können. Immerhin hatte sie 2015 in Kontiolahti zwei IBU-WM-Medaillen erkämpft, Siege im IBU Cup eingefahren, bei SBWMs und IBU OEMs Medaillen gewonnen, im Weltcup mit der Staffel auf dem Podest gestanden und war zweimal bei Olympischen Winterspielen angetreten.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Noch lang nicht genug

Aber nach der Geburt fing sie wieder an, über den Biathlon nachzudenken. „Als ich schwanger wurde, war ich mir nicht so sicher, ob ich noch einmal zurückkehren würde. Aber ich hatte meine Schwangerschaft so geplant, dass ich zu den Winterspielen zurückkehren könnte, sollte ich das wollen. Die Entscheidung musste ich letztlich mit dem Herzen fällen, ich dachte mir, dass ich zuhause wirklich ein gutes Leben habe... Für mich war Biathlon nie mein Beruf, ich habe nie gedacht, dass ich jetzt wieder in meinen Beruf zurückkehren muss. Aber ich wusste eben auch, es ist jetzt oder nie, in vier Jahren ist es zu spät (für die Winterspiele). Ich hatte das Gefühl, die Mannschaft braucht mich für die Staffel, unsere letzte Chance in der Konstellation (Krystyna Guzik, Magdalena Gwizdon und Monika Hojnisz). Aber vor allem ging es mir um den Kindheitstraum von einer olympischen Medaille, der einzigen, die in meiner Sammlung fehlt. Ich wollte mir selbst die Chance geben, es zu versuchen.“ Der Plan war, für noch eine letzte Saison zurückzukehren, was sie dann auch mit viel Elan tat.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Herausforderungen

Vor der Saison 2017-18 konnte man Weronika also morgens auf Skirollern entdecken, mittags nach dem Essen spielte sie mit den Kindern; sie nahm sie mit Sack und Pack mit nach Obertilliach ins Trainingslager. Sie war wieder da... mit zwei Kleinkindern im Schlepptau. „Das ist für mich die größte Herausforderung gewesen. Es gab ein paar sehr heftige Tage: Hartes Training, dann nach Hause und eben nicht wie die anderen Athletinnen die Füße hochlegen können. Nein, ich rannte durch die Bude und spielte mit meinen Kindern. Es wäre leichter gewesen, sie ihrem Vater oder ihren Großeltern zu überlassen, die auch in der Nähe sind. Aber das wollte ich nicht. Ich hatte so mehr zu arbeiten, aber ich habe keine Zeit mit meinen Jungs verpasst. Jetzt bin ich stolz und glücklich, dass ich ihre ersten Schritte gesehen habe, das erste ‚Mama‘ und ‚Papa‘ gehört habe. Ich habe diese Augenblicke nicht verpasst, aber leicht war es nicht.“

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Erfolg in Oberhof
Nowakowska war zu Saisonbeginn prima in Form, sammelte reichlich Weltcup-Punkte und legte in Oberhof beim Weltcup 4 ein fantastisches Wochenende hin. Mit einem Fehler im Sprint reichte es für Platz 6, gefolgt von einem fehlerfreien Verfolgungsrennen, in dem sie Vierte wurde. In Ruhpolding schoss sie für die Staffel 10 Treffer und wurde Fünfte, knappe 7,3 Sekunden von einem Podestplatz entfernt.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Beste Chance in Pyeongchang

Die dritten Winterspiele in Pyeongchang liefen nicht wie erwartet. Das Staffelteam schlug sich gut, und Nowakowska ging als Führende auf die letzte Runde. Auch nach dem Liegendschießen lag sie noch auf einem Medaillenrang. Doch drei Nachlader im Stehend an einem windigen Tag machten ihr einen Strich durch die Rechnung. Es wurde Platz 7, gerade einmal 0,1 Sekunden hinter Platz 6. Enttäuschend, aber insgesamt kann sie doch stolz auf sich sein, denn der Wiedereinstieg war beachtlich und sie hatte alles gegeben.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Seit dem Ende der Saison genießt Nowakowska den Ruhestand und verbringt Zeit mit ihrer Familie, geht spazieren und Eis essen und orientiert sich neu. Neue Entwicklungen zeichnen sich am Horizont schon ab, unter anderem ein Café, dass sie mit ihrer Schwester eröffnen will.  „Mit den Kindern hat sich alles verändert... Sie geben mir das Gefühl, dass die Rennen nicht so wichtig sind. Sie sind immer noch da, wenn ich wiederkomme. Sie sind das Wichtigste in meinem Leben. Ich liebe den Biathlon sehr, ich bin der größte Fan, aber sie bedeuten mir einfach so viel mehr.“

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Tim Burke: 19 Jahre und ein gelbes Trikot

Tim Burke trainierte im Verlauf seiner Karriere fast immer zusammen mit seinem guten Freund Lowell Bailey. Passenderweise erklärte auch Burke in dieser Saison seinen Rücktritt, was eine große Lücke in der amerikanischen Biathlonmannschaft hinterlässt. Wie Bailey schrieb auch Burke Biathlongeschichte für die USA. Er ist der erste und einzige amerikanische Biathlet, der je das begehrte gelbe Trikot getragen hat.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Oberhof und Gelb

Am Sonntag, den 10. Januar 2010 wurde er Zweiter im Massenstart von Oberhof hinter niemand geringerem als Björndalen. Mit diesem zweiten Platz hatte er genug Weltcuppunkte gesammelt, um das gelbe Trikot zu erobern und es in der darauffolgenden Woche im Sprint von Ruhpolding zu tragen. Leider büßte er mit einem 31. Platz zu viele Ränge ein und musste das gelbe Trikot an Simon Fourcade abgeben. Trotzdem war Burke damit eine besondere Leistung gelungen.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

IBU-WM-Medaille

Das gelbe Trikot überbot er später noch mit einem weiteren Rekord, dem zweiten Platz bei der IBU WM 2013, für den er Silber bekam. Damit war er der zweite US-amerikanische Biathlet, der eine WM-Medaille gewann. Im Verlauf seiner Karriere hat Burke ein halbes Dutzend Mal im Weltcup auf dem Podest gestanden. Nach verschiedenen gesundheitlichen Problemen in den letzten Jahren meldete er sich mit einer soliden letzten Saison zurück. Der Höhepunkt neben seinem vierten Olympia-Einsatz war ein 4. Platz im Sprint von Oberhof, hinter Martin, Emil und Johannes, in sehr erlesener Gesellschaft. Zum Abschluss seiner olympischen Karriere verhalf er den amerikanischen Herren zu einem 6. Platz in der Staffel. Nach 345 Weltcupstarts kann sich Burke nun seinem liebsten Hobby zuwenden, Fliegenfischen in den Adirondack Mountains, und kann im neuen Haus am Lake Placid mehr Zeit mit seiner Frau Andrea (Henkel) verbringen. Dem Sport, der einen so großen Teil seines Lebens ausgemacht hat, bleibt er als Manager Athletenentwicklung im US-Biathlon true.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Olgas zögerlicher Abschied

Olga Podchufarova gab ihren Abschied am 30. April bekannt, und ein gewisses Zögern schien doch in ihren Worten zu liegen. Die 25-jährige Russin verpasste die ganze letzte Saison mit einer Art „Müdigkeitssyndrom“, das sich hartnäckig hielt. Podchufarova gab ihren Abschied vom Biathlon auf Instagram bekannt, und sagte (frei wiedergegeben): „...aber mit einem Lächeln! Es war wirklich cool! Ich denke schon lange darüber nach, und jetzt, da die Entscheidung gefällt ist, bin ich erleichtert. Ich habe es immer vor mir hergeschoben, nach Lösungen gesucht, alleine und mit anderen, aber diese Gedanken kamen immer zurück, mit gnadenloser Regelmäßigkeit... Mir macht es einfach keinen Spaß mehr... Ich habe meine Erwartungen nicht erfüllen können... Vielen Dank euch allen, ihr seid großartig!“

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Damit nahm die Verfolgungsweltmeisterin der IBU JJWM 2013, mehrfache IBU-Cup-Siegerin und Sprintsiegerin 2016 in Antholz ihren Hut. Die junge Russin war für ihre außerordentlichen Schießkünste bekannt, setzte in der Saison 2015-16 unfassbare 97 % ihrer Liegendschüsse ins Schwarze und in ihrem letzten Jahr 2016-17 immerhin noch 93 %. Auch wenn sie nie bei einer IBU WM eine Medaille gewann, führte mit einem letzten Paukenschlag bei der IBU WM 2017 noch die gemischte Staffel zu Bronze.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Der Sprintsieg über Zimmergenossin Ekaterina Yurlova-Percht 2016 im Sprint von Antholz wird ihr immer in guter Erinnerung bleiben. Sie strahlte auf dem Podest und bezeichnete ihren ersten Weltcupsieg als den „Tag, auf den ich die ganze Saison lang gewartet habe... viel besser als die Winterspiele (mit nur einem Start), bei denen ich mir wie ein Tourist vorkam!“

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Florian Graf
Florian Graf konnte sowohl im BMW IBU Weltcup als auch im IBU Cup Erfolge einfahren, in der ersten Liga Podestplätze mit der Staffel und Siege in der zweiten Liga.

Auch bei nur 87 Weltcupstarts gab es eine beachtliche Ergebnisse zu feiern. Seine Bestleistung war ein knapper vierter Platz im Sprint von Östersund 2012, nur 5,1 Sekunden hinter dem dritten Platz. Im Weltcup schaffte er es mit der Staffel dreimal aufs Podest. Zudem gewann er 2016 einen IBU-OEM-Titel im Massenstart in Tyumen vor dem ebenfalls 2018 abtretenden Soukup.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Sieg in der IBU-Cup-Gesamtwertung
Gr
afs beste Saison war ohne Zweifel die 2014-15 im IBU Cup. In diesem Jahr gewann er drei Sprints: Die Saisoneröffnung in Beitostølen, zur Saisonmitte den Sprint von Duzniki Zdrój und den Saisonabschluss in Canmore. Bei zwei der drei Siege blieb er ohne Fehler. Diese Siege brachten ihm zusammen mit drei weiteren Podestplätzen und vier Top-Ten-Platzierungen am Ende der Saison die Kristallkugel für den Sieg in der Gesamtwertung des IBU Cups und noch die für die Sprintwertung ein. Weitere zweimal wurde er in der Gesamtwertung zweiter.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Berufliche Neuorientierung

Graf beendete seine Laufbahn auf dem Podest, als Dritter in der Verfolgung beim IBU Cup in Khanty Mansiysk. Er bezeichnete das als „einen kleinen Ausgleich, nachdem ich es zu den Winterspielen in Pyeongchang nicht geschafft habe.

Aber nach 15 Jahren im Profisport brauchte ich jetzt eine Veränderung. Es war keine leichte Entscheidung... aber ich freue mich auf meinen neuen Job beim Zoll.“

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Coline Varcin

Mit Coline Varcin zieht sich eine weitere junge Athletin aus dem Sport zurück. Sie kann trotz des jungen Alters von 25 Jahren auf einige Erfolge im IBU Cup und im Weltcup zurückblicken. 2015 errang sie den Sieg im Sprint bei den IBU OEM in Otepää. Das war auch die beste Phase in ihrer Karriere, in der sie in der Vorwoche im IBU Cup Podestplätze in Verfolgung und gemischter Staffel errungen hatte, um dann nach Sprintgold noch Bronze mit der Staffel zu holen. Einige Wochen später trug sie mit 10 Treffern beim Weltcup von Oslo zum dritten Platz der französischen Staffel bei. Diese Saison beendete sie mit einem Start bei der IBU WM und zwei Starts in Kontiolahti.

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Bereichernde Erfahrung

Seither ist sie überwiegend im IBU Cup unterwegs gewesen. In einem Facebook-Post äußerte sie sich zu ihrem Rückzug. „Biathlon ist für mich eine bereichernde Erfahrung gewesen.

Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt, bin gereist, habe große Momente im Sport und großartige Lebensmomente gesammelt, große Emotionen erlebt, bin gewachsen...Aber jetzt ist es für mich an der Zeit, all die Projekte anzugehen, die sich nach 9 Jahren ungeduldig in meinem Hinterkopf drängeln, 9 Jahre in der französischen Mannschaft, in denen ich mich mit meiner ganzen Hingabe meinem Sport, meinen Träumen, meinen Zielen und meiner Leidenschaft gewidmet habe!“

Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  
Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  
Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  
Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  
Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  
Abschied und Neuanfang: Diese Biathleten hängen das Gewehr an den Nagel (Teil 2)  

Wir wünschen all diesen Athletinnen und Athleten alles Gute und viel Glück für die Zukunft!

Top