Anastasia Zagoruiko und Alexander Loginov gewinnen IBU-Cup-Sprints

Anastasia Zagoruiko und Alexander Loginov gewinnen IBU-Cup-Sprints

Anastasia Zagoruiko aus Russland schaffte ihren ersten Podiumsplatz der Saison mit ihrem Sieg im IBU-Cup-Sprint der Damen. Sie schoss eine Strafrunde und brauchte 22:09,7. Später am Tag siegte Zagoruikos Mannschaftskollege Alexander Loginov mit dem gleichen Schießergebnis im Sprint der Herren in 25:14,0.

Anastasia Zagoruiko und Alexander Loginov gewinnen IBU-Cup-Sprints

Sprint der Damen

Der zweite Platz ging an die fehlerfrei gebliebene Österreicherin Julia Schwaiger mit einem Rückstand von 5,8 Sekunden. Die derzeit führende in der Sprintgesamtwertung, die Russin Anna Nikulina, stärkte ihre Position mit Platz drei. Sie schoss tadellos und lag im Ziel 7 Sekunden hinter der Siegerin.

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Ihre Mannschaftskameradin Valeria Vasnetcova, die dank ihrer guten Ergebnisse während der Saison und zweier Medaillen bei den letzten JJWM in Osrblie in Otepää starten durfte, musste einmal in die Strafrunde und wurde Vierte mit einem Rückstand von 11,6 Sekunden. Eine weitere Juniorin, die Norwegerin Karoline Erdal, schoss fehlerfrei und kam auf Rang fünf, 16,6 Sekunden zurück. Eine weitere Österreicherin, Katharina Innerhofer, ließ stehend zwei Scheiben stehen und wurde Sechste mit einem Rückstand von 17,2 Sekunden. Weronika Nowakowska aus Polen bestritt ihr erstes Rennen seit der Geburt ihrer Zwillinge und kam mit zwei Strafrunden auf Rang 28, 1:25,8 zurück.

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Auf den letzten Metern

Der Wettkampf begann unter blauem, wolkenlosem Himmel, doch am Schießstand wehten Windböen bei diesem letzten IBU-Cup der Saison in Otepää. Liegend traf Zagoruiko mit Startnummer 52 alles Scheiben, ging allerdings nur als Zehnte zurück auf die Strecke. Mit einer Strafrunde stehend lag sie nach dem Schießen auf Rang acht, 18,3 Sekunden hinter der Führenden, Schwaiger. Bei jeder Zeitnahme hatte die Russin ihren Rückstand weiter eingestampft und kletterte Platz um Platz nach vorn. Bei Kilometer 6,8 lag sie bereits auf Rang zwei, nur 1,2 Sekunden zurück. Sie flog über die letzten Meter und holte sich noch den Sieg. Schwaiger landete auf Platz zwei, Nikulina wurde Dritte.

Unglückliche Saison

Zagoruiko freute sich über ihren Sieg: „Ich bin wirklich glücklich, weil die Saison ziemlich unglücklich verlaufen ist. Nun bin ich zufrieden und müde. Ich mag diese Strecke, weil es viele Anstiege gibt und ich mich heute sehr gut gefühlt habe. Liegend lief alles gut, aber stehend hatte ich ein paar Probleme. Aber in Hinblick auf meine derzeitige Schießform war das Ergebnis in Ordnung.“

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Sprint der Herren

Hinter Loginov kam ein weiterer Russe auf Platz zwei: der derzeit Führende in der Gesamtwertung, Alexey Volkov. Er blieb fehlerfrei und lag 12,4 Sekunden zurück. Dritter wurde der Norweger Henrik L’Abee-Lund mit einer Strafrunde und einem Rückstand von 27,9 Sekunden.

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Antonin Guigonnat aus Frankreich traf alle Scheiben, verpasste aber um 0,2 Sekunden einen Podiumsplatz. Auf Platz fünf und sechs folgten zwei Norweger: Kristoffer Skjelvik und Fredrik Gjesbakk musste beide einmal in die Runde und lagen im Ziel 31,0 bzw. 35,8 Sekunden zurück.

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Fünfter Saisonsieg

Liegend blieben viele Athleten fehlerfrei. Loginov ging in Führung, gefolgt von L’Abee-Lund mit einem Rückstand von 3,7 Sekunden. Volkov war Fünfter, 10,9 Sekunden zurück. Anders als seine Konkurrenten traf Volkov stehend alle Scheiben und ging als Erster zurück auf die Strecke. Sein Mannschaftskollege, der einmal in die Strafrunde musste, lag jedoch nur 1,2 Sekunden zurück. Loginov zeigte erneut eine phänomenale Laufleistung und machte seinen Rückstand schnell wett. Er baute sogar seinen Vorsprung auf die Konkurrenz aus. L’Abee-Lund musste stehend auch einmal in die Runde und ging als Vierter mit einem Rückstand von 7 Sekunden auf den Drittplatzierten Guigonnat auf die letzte Runde. Der erfahrene Norweger gab alles auf der Strecke und sicherte sich den letzten Treppchenplatz, nur 0,2 Sekunden vor dem Franzosen.

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Vorteil

Loginov sagte über seinen fünften Saisonsieg: „Vielleicht zeige ich meine Gefühle nicht so deutlich, aber innen drin freue ich mich riesig. Jeder Sieg macht mich unglaublich glücklich, wie wahrscheinlich jeden anderen auch. Ich denke, dass die frühe Startnummer heute ein Vorteil war, da die Streckenbedingungen im Laufe des Rennens schwieriger wurden.“

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