Biathlon feiert den Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden

Biathlon feiert den Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden

Heute, am 06. April, feiern wir den Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden. Dieser Tag ist ein Aufruf für soziale Veränderungen und erinnert uns an die Friedensbotschaft des Sports, seine Vereinigungskraft, Inklusivität und universelle Sprache. Im Biathlon gibt es viele bekannte und einflussreiche Personen. Heute stellen wir Ihnen fünf Biathleten vor, die ihren Bekanntheitsgrad und ihre Beliebtheit nutzen, um auf verschiedene Probleme aufmerksam zu machen, Menschen in ihrer Umgebung zu helfen und jüngeren Generationen als Vorbilder zu dienen.

Biathlon feiert den Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden

1)    Maren Hammerschmidt, Deutschland: Tierschützerin aus Leidenschaft

Die deutsche Starathletin Maren Hammerschmidt unterstützt aktiv den Tierschutz. Sie reiste bereits mehrmals in die rumänischen Karpaten, um als Freiwillige in einem der größten Hundeheime des Landes zu arbeiten, die Hunde zu füttern, zu trainieren und die Zwinger zu reinigen.

„Nach einem sehr aufregenden Winter war es gut, einmal die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Meine Reise hat den Hunden im Heim geholfen und das ist das Wichtigste für mich. Ich glaube nicht, dass ich dadurch zu einer besseren Biathletin wurde, aber vielleicht zu einem besseren Menschen.“

Neben ihrer Freiwilligenarbeit widmet sich die Deutsche auch in anderen Bereichen dem Tierschutz. Nach dem Gewinn der Staffelbronzemedaille bei den Weltmeisterschaften versteigerte sie ihr Startleibchen auf Ebay, um mit dem Erlös ein Hundeheim zu unterstützen.

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2)    Justine Braisaz, Frankreich: Englischunterricht in Nepal

Vor zwei Jahren verbrachte der französische Star Justine Braisaz einen Sommer in Nepal, wohnte bei einer nepalesischen Familie, brachte kleinen Kindern englisch bei und arbeitete als Freiwillige in einem Rehabilitationszentrum. Sie sagte:

„Ich wollte schon immer in einem Entwicklungsland arbeiten und Menschen in Not helfen. Ich habe im vergangenen Herbst etwas im Internet recherchiert und mich schließlich entschieden, nach Nepal zu reisen. Die Kultur des Landes und auch seine Natur sind unglaublich und interessant. Ich wohnte bei einer einheimischen Familie in einem kleinen Dorf namens Sunakothi, nicht weit von der Hauptstadt Kathmandu entfernt. Meine Reise nach Nepal half mir zu erkennen, wo ich stehe, und mich selbst zu respektieren. Sie hat mich dazu angeregt, über mich selbst und darüber nachzudenken, was ich wirklich will, was ich machen und werden möchte.“

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3)    Anton Shipulin, Russland: Jugendsportentwicklung in Russland

Der russische Biathlet Anton Shipulin gründete eine Stiftung zur Unterstützung der Jugendsportentwicklung in seinem Heimatland. Diese Stiftung protegiert auf Sportschulen, organisiert Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Regionen Russlands und fördert sportliche Ertüchtigung innerhalb der jungen Generation.

„Meine Stiftung wurde vor sieben Jahren gegründet. Wir unterstützen Kinder, die Sport treiben möchten, aber aus unterschiedlichen Gründen die Möglichkeit dazu nicht haben. Was wir machen? Wir fördern Sportschulen und Kinderheime, eröffnen neue Sportanlagen und kaufen die nötige Ausrüstung. Jedes Kind sollte die Möglichkeit haben, Sport zu treiben und es zu genießen. Der Grund, warum ich das tue, sind die unglaublich schönen Reaktionen der Kinder, ihrer Eltern und Lehrer!“

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4)    Nadezhda Skardino, Weißrussland: Integration von Kindern mit Autismus in die Gesellschaft mithilfe des Sports

Die diesjährige Gewinnerin der kleinen Kristallkugel für die Einzelwertung und die sicherste Schützin im gesamten Damenfeld unterstützt Familien mit Kindern, bei denen Autismus diagnostiziert wurde. Sie nimmt an Auktionen teil und versteigert persönliche Gegenstände, um den Erlös an betroffene Familien zu spenden. Während des Sommers trifft sie sich außerdem regelmäßig mit den Kindern und ermöglicht ihnen zum Beispiel das Schwimmen mit Delfinen.

„Ich versuche, Menschen zu helfen, weil es mich glücklich macht und weil ich glaube, dass es auch sie glücklich macht. Das ist das Wichtigste! Seit letztem Jahr arbeite ich eng mit der Organisation „Kinder. Autismus. Eltern.“ zusammen. Ich nehme an dem Projekt “Inklusion durch Sport” teil, in dessen Rahmen auch andere weißrussische Athleten Kinder mit Autismus dabei unterstützen, Sport zu treiben.“

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5)    Kaisa Mäkäräinen, Finnland: Skifahren mit Flüchtlingen

Der finnische Star unterstützt die Internationale Langlaufschule Finnlands, eine gemeinnützige Organisation, durch den Verkauf ihrer eigenen Werbeartikel. Das Ziel der Organisation ist es, Flüchtlingen aus unterschiedlichen Ländern wie Iran und Afghanistan Langlauf beizubringen und sie so in die finnische Kultur zu integrieren. Während des BMW IBU Weltcups in Kontiolahti traf sich Kaisa Mäkäräinen mit Kindern und gab viele Autogramme.

„Wenn man aus einem anderen Teil der Welt nach Finnland kommt und vielleicht für den Rest seines Lebens hier bleibt, ist es besser, zu lernen und zu verstehen, wie wir Finnen ticken – und im Winter laufen wir nun einmal Ski. Ich denke, es ist sehr aufregend für die Kinder, etwas Neues zu lernen und den Schnee zu erleben, denn die meisten haben in ihren Heimatländern nie Schnee gesehen.“

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