Ein Blick ins Bücherregal

Ein Blick ins Bücherregal

Sind Sie auf der Suche nach dem passenden Buch für den Sommerurlaub? Biathlonworld hat Biathleten aus fünf unterschiedlichen Ländern gebeten, ihre Lieblingsbücher vorzustellen. Vielleicht haben Sie eher in dieser Woche mit unserem kleinen Quiz schon einen ersten Einblick erhascht (wenn nicht, dann werfen Sie einen Blick darauf, bevor Sie weiterlesen!). Alle, die noch nach einer Empfehlung für die Reiselektüre suchen oder einfach die Topathleten des Biathlonsports besser kennenlernen möchten, können hier erfahren, was die Biathleten in ihrer Freizeit lesen.

Lisa Vittozzi, Italien

Die Lieblingsbücher des aufgehenden Sterns am italienischen Biathlonhimmel sind die Milleniumtrilogie des schwedischen Autors Stieg Larsson. Verblendung ist ihr Favorit.
„Dieses Buch bringt die Menschen dazu, über die heutige Zeit und die Art und Weise, wie Frauen behandelt werden, nachzudenken. Ich kann es jedem empfehlen, denn es stimuliert das Denken und hält einen die ganze Nacht wach, weil man einfach nicht aufhören kann zu lesen!“

Anton Babikov, Russland

Das Babikov kein „Normalo“ ist, sollte jedem bekannt sein, der ihm in den sozialen Medien folgt. Auch die Liste seiner drei Lieblingsbücher unterstreicht wieder einmal den vielseitigen Charakter des Weltcupsiegers von Östersund.

1. Raffaello Giovagnoli: Spartacus

„Ich mag dieses Buch, weil ich gern einmal etwas nicht Zeitgenössisches lese. Die Handlung ist sehr interessant und es ist in einem wunderbaren Stil geschrieben. Wie in vielen Bücher gibt es auch hier eine Liebesgeschichte.“

2. Hermann Hesse: Narziss und Goldmund

„In diesem Buch geht es darum, dass man keinem vorgegebenen Weg folgen soll. Man soll seinen eigenen Weg finden. Der Weg eines jeden Menschen ist einzigartig; jeder hat andere Ziele und geht diese auf eine unterschiedliche Weise an. Sowohl die Handlung als auch der Stil sind sehr einprägsam.“

3. Kore Cholt: Reisen. Herausforderungen

„Dieses Buch handelt von der Erforschung des Südpols. Es ist kein Roman, sondern ein Reisebericht, bei dem es sich eher um eine Analyse von Tagebüchern und anderen Aufzeichnungen handelt. Manches ist vielleicht fiktiv, aber ich liebe die Art und Weise, wie der Autor die Geschehnisse beschreibt. Ich bewundere diese Menschen, die bis an ihre Grenzen gegangen sind und für eher vage Ziele unvorstellbare Qualen erlitten haben. Sie wurden von dem Wunsch angetrieben, die Ersten zu sein, die auf diesem Planeten etwas Außergewöhnliches leisten und Neues entdecken.“

Kaisa Mäkäräinen, Finnland

Wenn Sie sich an unserem Ratespiel versucht haben, werden Sie wissen, dass wir Selina Gasparins Autobiografie ihrer Freundin Kaisa Mäkäräinen zugeordnet haben. Die finnische Siegläuferin hat dieses Buch tatsächlich erwähnt, doch eigentlich war es nur ein Beispiel für ein bestimmtes Genre. Mäkäräinen empfiehlt ihren Fans nämlich lieber Buchkategorien als konkrete Bücher.

1. Krimis

„Wie Jo Nesbø (norwegischer Autor) und Dan Brown. Beide sind Meister des Geschichtenerzählens und halten die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht. Im Moment ist Nesbø mein Favorit, weil er sich leichter lesen lässt… Bei Browns Büchern muss ich manchmal zu viel mitdenken, um der Handlung in jedem Detail folgen zu können. Seine Bücher sind allerdings voll mit geschichtlichen Tatsachen und interessanten Fakten. Bei Nesbø Büchern macht es Spaß, über Orte wie den Holmenkollen zu lesen und natürlich erinnert mich sein Name immer ein bisschen an Tarjei und Johannes!“

2.Athletenbiografien

„Meine neueste Biografie im Schrank ist die von meiner Freundin Selina Gasparin. Ich komme zwar nur langsam voran, weil sie in Deutsch geschrieben ist, aber das Lesen hilft mir beim Sprachenlernen. Ich habe vor Jahren auch Björn Ferrys Buch auf Schwedisch angefangen, es aber noch nicht zu Ende gelesen! Mir ist es eigentlich egal, aus welchem Sport der Autor oder die Autorin kommt, solange ich es interessant finde. Ich bin der Meinung, dass viel mehr Biathleten Biografien schreiben sollten. Ich würde sie lesen!“

Eva Puskarcikova, Tschechische Republik

Das junge tschechische Talent liebt es zu lesen, vor allem Krimis und historische Romane. Sie ist so eine Leseratte, dass sie uns statt einem gleich drei Lieblingsbücher verraten und uns gleich noch eine ganze Liste mit Autoren gegeben hat, die es wert sind, entdeckt zu werden.

1. Quo Vadis von Henrik Sienkiewicz
2. Robin Cook
3. Krimis von Jo Nesbø, Lars Kepler

„Ja, ich liebe es zu lesen, vor allem Sachliteratur, Krimis und historische Romane. Ein Buch, das mir sehr gefallen hat, war Quo Vadis von Henrik Sienkiewicz… Außer diesem kann ich eigentlich kein weiteres Lieblingsbuch nennen, aber ich habe einige Lieblingsautoren, wie zum Beispiel Robin Cook. Seine Bücher spielen immer in einem medizinischen Kontext. Oder auch die Krimis von Jo Nesbø, Lars Kepler und Agatha Christie. Wenn es um tschechische Autoren geht, mag ich Vlatimil Vondruška am liebsten. Er schreibt Bücher über die tschechische Geschichte.“

Lisa Hauser, Österreich

Während ihrer Schulzeit hat Hauser Lesen gehasst, doch nun macht es ihr ziemlichen Spaß. Für alle, die sich für ihren nächsten Buchladenbesuch gern von der Österreicherin inspirieren lassen wollen, hat sie eine kleine Liste zusammengestellt:

1. Die Chemie des Todes – Simon Beckett
2. Sturz in die Tiefe - Gela Allmann
3. Morgen kommt ein neuer Himmel - Lori Nelson Spielman

„Für mich sind Bücher nach dem Training oder einem stressigen Tag ein wunderbares Mittel zur Entspannung. Ich lese gern, bevor ich ins Bett gehe – meistens, um runterzukommen und dann besser schlafen zu können.“

Lukas Hofer, Italien
Der Italiener unternimmt lieber etwas, als sich mit einem Buch auf dem Sofa zu vergraben, doch wenn ihn eine Geschichte fesselt, kann sie ihn nicht aus der Hand legen, bis er sie ausgelesen hat. Obwohl er zugibt, dass das noch nicht allzu oft passiert ist, gibt es ein paar Bücher, die ihn regelrecht in seinen Bann gezogen haben:

Der Herr der Ringe, J.R.R. Tolkien
„Die ganze Geschichte ist ein Meisterwerk – einfach nicht zu toppen!“

Das verlorene Symbol, Dan Brown
„Die Handlung hat mich von der ersten Seite an gefesselt und der Schreibstil lässt einen das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, bis man die letzte Seite erreicht hat.“

Die Tribute von Panem, Suzanne Collins
„Ich muss zugeben, dass ich zuerst die Filme gesehen habe, die ich absolut liebe. Die Geschichte ist mitreißend und wenn sie mich schon bis zum Schluss gefesselt hat, dann werden Sie von ihr begeistert sein!“

Jetzt dürfen Sie entscheiden, von welchem Biathleten Sie sich inspirieren lassen und welches Buch Sie letztendlich am Strand unter dem Sonnenschirm aus Ihrer Tasche holen!

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