Sieg im Jugendsprint an Elvira Oeberg und Mikhail Pervushin

Sieg im Jugendsprint an Elvira Oeberg und Mikhail Pervushin

Elvira Oeberg aus Schweden sicherte sich trotz eines Fehlers den Sieg im Jugendsprint der Damen in 19:46,7. Am Nachmittag tat es ihr der Russe Mikhail Pervushin im Jugendsprint der Herren nach. Er blieb fehlerfrei und holte Gold in 20:17,3.

Jugendsprint der Damen

Heidi Nikkinen aus Finnland leistete sich einen Fehler und landete mit einem Rückstand von 13,1 Sekunden auf dem Silberrang. Bronze ging an Oebergs fehlerfrei gebliebene Mannschaftskollegin Amanda Lundstroem. Sie lag im Ziel 16,7 Sekunden zurück.

Sieg im Jugendsprint an Elvira Oeberg und Mikhail Pervushin

Vierte wurde die Russin Anastasiia Goreeva mit zwei Strafrunden und einem Rückstand von 22,9 Sekunden. Tereza Vobornika aus Tschechien musste einmal in die Runde und landete 27,6 Sekunden hinter der Siegerin auf Rang fünf. Platz sechs ging an die Ukrainerin Khrystyna Dmytrenko. Sie traf alles, war aber am Ende 31,3 Sekunden langsamer als Oeberg.

Sieg im Jugendsprint an Elvira Oeberg und Mikhail Pervushin

Rasend schnell zum dritten Sieg

92 Athletinnen fanden sich am Morgen bei Temperaturen um -10°C und Windböen am Schießstand zum Jugendsprint der Damen ein. Obwohl die Wetterbedingungen etwas besser waren als in den vergangenen Tagen, schafften es nur vier Frauen, fehlerfrei durch den Wettkampf zu kommen. Auch Oeberg räumte zu Beginn alle fünf Scheiben ab, musste stehend jedoch einmal in die Strafrunde. Diese konnte sie aber nicht davon abhalten, förmlich über den Schnee zu fliegen und nur 0,7 Sekunden hinter Dmytrenko auf die Schlussrunde zu gehen. Bis ins Ziel holte sie noch einmal alles aus sich heraus und sicherte sich so ihre drittes Gold bei dieser JJWM.

Sieg im Jugendsprint an Elvira Oeberg und Mikhail Pervushin

Nikkinen ließ bereits liegend eine Scheibe stehen und rutschte auf Rang 21, 30,5 Sekunden hinter der Führenden. Die Finnin machte Dank eines sauberen Stehendschießens einige Sekunden und Plätze gut und ging mit einem Rückstand von 14,1 Sekunden auf die letzte Runde. Bei der nächsten Zeitnahme hatte sie sich bereits auf Rang zwei nach vorn gekämpft und holte sich eine weitere Silbermedaille in Otepää. Lundstroem leistete sich am Schießstand keinen Fehler und konnte sich so nach Gold in der Staffel heute Bronze sichern.

Jugendsprint der Herren

Hinter Pervushin kam Tommaso Giacomel auf Platz zwei. Er blieb fehlerfrei und lag im Ziel 21,9 Sekunden zurück. Der Tscheche Vitezlav Hornig erkämpfte sich Bronze mit einer Strafrunde und einem Rückstand von 38,6 Sekunden.

Sieg im Jugendsprint an Elvira Oeberg und Mikhail Pervushin

Vierter wurde der Slowene Alex Cisar, ebenfalls mit einem Fehler und einem Abstand von 44,0 Sekunden. Platz fünf ging an Filip Andersen aus Norwegen. Er musste dreimal in die Strafrunde und lag am Ende 58,1 Sekunden hinter dem Sieger. Sechster wurde Niklas Hartweg aus der Schweiz. Er blieb fehlerfrei und hatte im Ziel einen Rückstand von 59,0 Sekunden.

Sieg im Jugendsprint an Elvira Oeberg und Mikhail Pervushin

Vier Fehler

Der Russe Andrei Viukhin ging spät mit der hohen Startnummer 88 ins Rennen und kannte somit die Zeiten seiner Konkurrenten. Er musste nur fehlerfrei bleiben. Liegend räumte er sauber alle Scheiben ab und ging 7,1 Sekunden vor seinem Mannschaftskameraden Pervushin in Führung. Bis zum zweiten Schießen hatte er seinen Vorsprung bereits auf 19,1 Sekunden ausgebaut. Die zweite Goldmedaille von Otepää lag in greifbarer Nähe. Viukhin schoss schnell, ließ aber vier Scheiben stehen! Trotz der vier Strafrunden schaffte er allerdings noch Platz sieben!

Sieg im Jugendsprint an Elvira Oeberg und Mikhail Pervushin

Der frühe Starter Giacomel mit Nummer 3 leistete sich am Schießstand keine Schwäche und ging als Zweiter auf die letzte Runde. Er hielt diesen Platz bis ins Ziel und holte so die erste Medaille für Italien bei dieser JJWM. Hornig war der einzige Athlet, der sich trotz einer Strafrunde eine Medaille sichern konnte. Nach seinem Fehler stehend lag er nur auf Rang vier, doch dank seiner phänomenalen Laufleistung überholte er Cisar und gewann nach Silber in der Staffel heute Bronze.

Top