Entwicklungsprogramme

Entwicklungsprogramme

IBU-IOC-Camps

Das Projekt widmet sich der Entwicklung von Nationalverbänden und zielt darauf ab, diese durch die Organisation von Trainingslagern, die mit Unterstützung von IBU-erfahrenen Trainern durchgeführt werden, mit praktischem und theoretischem Wissen und Training zu unterstützen.

Um an dem Programm teilnehmen zu können, müssen die Nationalverbände nachweisen, dass sie eine stabile Verbandsstruktur haben, nationale Biathlon-Meisterschaften durchführen, und junge Athleten (15-23 Jahre), Nationalverbandstrainer für diese jungen Athleten, und Wartungspersonal oder -beamte (für die Trainingsvorbereitung) unterstützen. Das Projekt wird vom IOC IF-Entwicklungsprogramm unterstützt.

Vision

Die IBU als verantwortungsbewusster Verband unterstützt durch die IBU-IOC-Camps die Entwicklung von Nationalverbänden mit praktischem und theoretischem Wissen über Sport- und Biathlontheorie sowie mit praktischem Training, damit die Athleten und Trainer ihre Fähigkeiten und Kompetenzen für die zukünftige Teilnahme an internationalen Wettbewerben steigern können.

Die Hauptziele sind:

  1. Förderung des Personals im Aufnahmeland
  2. Weiterverfolgung früherer Seminaren der ozeanischen, südamerikanischen, asiatischen und europäischen Biathlonverbände für Trainer und Sportler
  3. Förderung der Vielfalt und der Gleichstellung der Geschlechter im Sport
  4. Förderung der Jugendbeteiligung am Biathlon
  5. Aufrechterhaltung und Verbesserung der Struktur der internationalen Trainingslager unter Berücksichtigung der Möglichkeit, den Austragungsort (Halbzeitplanung) in einigen Regionen alle zwei Jahre zu ändern, um insgesamt mehr Nationalverbände einzubeziehen
  6. Bereitstellung von IBU-IOC-Unterstützung für nationale Beratung und Vermächtnis in den jeweiligen Aufnahmeländern auf den Zielkontinenten
  7. Bereitstellung einer Kombination aus Theorie und Praxis im Biathlonsport-Coaching sowie Bereitstellung organisatorischer Fähigkeiten und Anleitungen

IBU-IOC Virtuelle Trainingslager 2020, 19. Oktober – 29. November 2020

Letztes Jahr fanden die Virtuellen Trainingslager von IBU und IOC vom 19. Oktober bis 29. November statt. Sie umfassten drei Wochen voller Onlinekurse mit Fokus auf die Entwicklung von Trainern und Athleten. Im Rahmen dieser einzigartigen Bildungsinitiative konnten Trainer in kleinen regionalen Gruppen ihr Wissen über das Arbeiten mit Trainingsplänen im Rahmen der Zusammenarbeit mit Athleten auf nationaler Ebene erweitern.

Jedes Jahr werden 6 Camps organisiert:

Camp 1 (Südamerika oder Ozeanien)
Camp 2 (Zentralasien oder Ostasien)
Camp 3 (Osteuropa)
Camp 4 (Mitteleuropa oder Nordeuropa)
Camp 5 (Gesamtes Winter-Camp)
Camp 6 (Junioren-Cup Camp)

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
IBU Development Project Coordinator
Theresa Jost
theresa.jost@ibu.at

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Materialverteilung

Die IBU stellt allen sich in Entwicklung befindenden NV-Mitgliedern durch ihre Zusammenarbeit mit den IBU-Versorgungspartnern Material zur Verfügung. Jedes Jahr werden an die Mitgliedsverbände der IBU zur Unterstützung der Entwicklung des Biathlonsports auf nationaler Ebene Ausrüstung wie Skier, Skischuhe, Bindungen, Skistöcke, Munition, Gewehrteile, Skiuniformen, Handschuhe, Wachs, Rollerski und andere Gegenstände.

Die Verteilung basiert auf einer Wunschliste der NV und findet regelmäßig im Dezember statt.

Die Materialverteilung 2020 fand vom 09. bis 11. Dezember beim Weltcup 3 in Hochfilzen, Österreich, statt.

Insgesamt wurden 43 Nationalverbände von 27 Versorgungspartner mit Material im Gesamtwert von 700.000 € unterstützt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

IBU Development Project Coordinator

Theresa Jost

theresa.jost@ibu.at

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Regionale IBU-Veranstaltungen

Das Hauptziel des Projekts war es, eine Strategie zur Implementierung nachhaltiger regionaler IBU-Veranstaltungen mit Fokus auf die Entwicklung des Biathlonsports aufzustellen.

Das Projekt zielt auf strukturierte und zukunftsorientierte Langzeitaktivitäten ab und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen den Nationalverbänden und den IBU-Regionen. Die Hilfestellung durch die IBU ist eine Teilunterstützung für Organisatoren und teilweise auch als Teilunterstützung für Teilnehmer. Die finanziellen Hilfeleistungen der IBU können für bestimmte Zwecke unter dem Punkt Anmeldekosten verwendet werden, welche von der IBU in Übereinstimmung mit den Projektprinzipien abgesegnet wurden.

Die Hauptziele sind:

1. Unterstützung der NV bei der Umsetzung qualitativ hochwertiger internationaler Wettkämpfe für junge Athleten.

2. Unterstützung der NV bei der Einführung von Programmen, die auf internationaler Zusammenarbeit basieren, um Probleme auf dem Weg zur Teilnahme an Veranstaltungen zu beheben.

3. Schaffung der Möglichkeit einer breitgefächerten Teilnahme an systematisierten Sportwettkämpfen.

4. Unterstützung der NV bei der Nutzung regionaler Biathlonanlagen und –veranstaltungsorte, um den Biathlonsport in der betreffenden Region zu fördern.

5.Erhöhung der Aktivität und Effektivität der Biathlonverbände und –vereine durch die Förderung des Kinder- und Jugendsports.

6. Zugang zu zusätzlichen Ressourcen und finanziellen Mitteln erhalten.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

IBU Development Director
Dr. Dagmara Gerasimuk
dagmara.gerasimuk@ibu.at

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Olympic Solidarity

Das Ziel von Olympic Solidarity ist es, die Unterstützung aller Nationalen Olympischen Komitees (NOKs), insbesondere diejenigen mit den größten Bedürfnissen, durch facettenreiche Programme zu organisieren, die der Entwicklung von Athleten, der Ausbildung von Trainern und Sportverwaltern und der Förderung der olympischen Ideale (Olympische Charta, Regel 5) Priorität einräumen.

Olympic Solidarity hilft den NOKs, ihre eigenen Strukturen durch relevante und gezielte Programme zu entwickeln, wodurch sie nicht nur ihren Platz und ihre Funktion innerhalb der Olympischen Bewegung im Allgemeinen und innerhalb ihrer eigenen nationalen Strukturen festigen, sondern auch ihre Autonomie und Unabhängigkeit stärken können.

Olympic Solidarity arbeitet eng mit den Internationalen Verbänden zusammen, deren Sport auf dem olympischen Programm steht, den IOC-Kommissionen und mehreren anderen Partnern der Olympischen Bewegung, um allen NOKs, insbesondere denjenigen mit den größten Bedürfnissen, qualitativ hochwertige Programme zu entwickeln und anzubieten. Für den Plan 2017-2020 zielen die Weltprogramme in erster Linie darauf ab, die Unterstützung für Athleten zu erhöhen und die NOKs bei den Bemühungen zum Schutz sauberer Athleten zu unterstützen, die NOK-Struktur zu stärken, die Ausbildung und Entwicklung von Trainern und Sportverwaltern weiter zu unterstützen und die olympische Agenda 2020 zu fördern. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.olympic.org/olympic-solidarity-world-programmes.

Im Folgenden steht ein kurzer Überblick über die Programme von Olympic Solidarity, die für die Biathlon-Nationalverbände wichtig sind:

1. Athleten

a. Olympische Stipendien für Athleten
Dieses Programm wird in den 2 Jahren vor den Olympischen Spielen durchgeführt.
Informationen und Antragsformulare werden bei Ihrem NOK erhältlich sein.

b. Olympische Jugendspiele
Das Programm bietet Athletenstipendien für junge Athleten, die das Potenzial haben, sich für die Olympischen Jugendwinterspiele zu qualifizieren und daran teilzunehmen.
Das Programm richtet sich auch an Athleten, die von ihrem NOK ausgewählt werden, um von den Universalitätsplätzen zu profitieren.
Dieses Programm verfügt auch über Individuelle Trainingsstipendien für junge Athleten, die sich gezielt auf die Olympischen Jugendspiele vorbereiten.
Informationen und Antragsformulare erhalten Sie bei Ihrem NOK.

2. Trainer

a. Technische Kurse für Trainer
Dies ist das gleiche erfolgreiche Programm wie in den Vorjahren.
Nationalverbände können sich jetzt jährlich bei ihrem Nationalen Olympischen Komitee für technische Kurse für Trainer bewerben.
Informationen und Antragsformulare sind bereits bei Ihrem NOK erhältlich.

b. Olympische Stipendien für Trainer
Dieses Programm unterstützt anerkannte Trainer beim Zugang zu hochrangiger Weiterbildung. Hier zielt Olympic Solidarity insbesondere auf die Förderung von Frauen im Sport ab.
Olympic Solidarity vergibt grundsätzlich nur EIN olympisches Stipendium pro Jahr und NOK.
Informationen und Antragsformulare erhalten Sie bei Ihrem NOK.

3. Entwicklung der nationalen Sportstruktur

Nationalverbände können einen internationalen Experten für 3 bis 6 Monate in das Land holen um Teil des nationalen Programms zu sein.
Olympic Solidarity akzeptiert nur EINEN Antrag pro Jahr und NOK.
Informationen und Antragsformulare erhalten Sie bei Ihrem NOK.

Nationalverbände können Informationen von ihren NOKs anfordern.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
IBU Development Director
Dr. Dagmara Gerasimuk
dagmara.gerasimuk@ibu.at

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