IBU Cup: Alexander Povarnitsyn und Yuliia Zhuravok erste Gewinner im Kurzen Einzel

IBU Cup: Alexander Povarnitsyn und Yuliia Zhuravok erste Gewinner im Kurzen Einzel

Alexander Povarnitsyn aus Russland blieb fehlerfrei und sicherte sich als erster Athlet den Sieg im Kurzen Einzel der Herren über 15km beim IBU Cup 5 in Arber in 38:36,8. Am Nachmittag machte es ihm Yuliia Zhuravok aus der Ukraine mit einer ebenfalls tadellosen Schießleistung im Kurzen Einzel der Damen über 12,5km in 36:47,0 nach.

Kurzer Einzel der Herren

Hinter Povarnitsyn kam der Deutsche Lucas Fratzscher auf Rang zwei. Er ließ eine Scheibe stehen und lag im Ziel 1:11,7 zurück. Aristide Begue aus Frankreich wurde Dritter mit zwei Fehlern und einem Rückstand von 1:49,2.

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Brendan Green aus Kanada kam auf Platz vier mit einer Strafminute und einem Rückstand von 2:09,3. Rang fünf ging an den Norweger Fredrik Gjesbakk. Er schoss zwei Fehler und lag 2:21,5 zurück. Sechster wurde Marco Gross mit einem Fehler und einem Rückstand von 2:40,2.

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Nur fehlerfreie Schützen

An einem wolkenverhangenen, windigen Tag warteten 103 Herren darauf, sich den ersten Sieg in einer neuen Disziplin zu sichern: dem Kurzen Einzel. Nachdem Fratzscher mit Startnummer 18 beim ersten Schießdurchgang eine Scheibe stehen gelassen und sich eine Zeitstrafe von 45 Sekunden eingehandelt hatte, rutschte er auf Rang 24 nach hinten. Bei den nächsten drei Durchgängen machte er es besser und ging im Ziel unter dem ohrenbetäubenden Jubel der deutschen Fans in Führung. Doch das Rennen war noch nicht vorbei. Einer konnte Fratzscher noch verdrängen – und er tat es! Als einziger fehlerfreier Schütze des Tages zeigte Povarnitsyn mit Startnummer 58 der Konkurrenz auch läuferisch, was er in petto hat, und holte sich den Sieg mit über einer Minute Vorsprung auf Fratzscher.

Die Skier meiner Schwester

Mit zwei Fehlschüssen nach den ersten beiden Anschlägen lag Begue auf Rang 24, 1:36 hinter dem Führenden. Ein fehlerfreier Durchgang beim zweiten Liegendschießen katapultierte ihn auf Platz neun nach vorn und eine weitere tadellose Leistung beim letzten Schießen brachte ihm schließlich Rang drei ein. Er ging nur 4 Sekunden vor dem Weltcupveteranen Green auf die Schlussrunde, flog auf den Skiern, die er sich von seiner Schwester Myrtille geborgt hatte, jedoch schnell genug über den Schnee, um seinen Platz zu verteidigen.

Kurzer Einzel der Damen

Der zweite Platz im Kurzen Einzel der Damen ging an die Schweding Chardine Sloof. Sie schoss einen Fehler und lag im Ziel 1:01,9 zurück. Ihre Mannschaftskollegin Elisabeth Hoegberg sicherte sich Rang drei trotz dreier Fehler mit einem Rückstand von 1:38,7.

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Zhuravoks Mannschaftkameradin Manya Kruchova wurde Vierte mit einem Fehlschuss und einem Rückstand von 2:11,4. Fanqi Meng aus China kam auf Rang fünf. Sie schoss drei Fehler und lag im Ziel 2:11,9 zurück. Sechste wurde Enora Latuilliere aus Frankreich mit vier Fehlern und einem Rückstand von 2:15,9.

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Fehlschüsse

Nach den ersten beiden Schießdurchgängen waren Zhuravok und Sloof die einzigen verbliebenen fehlerfreien Athletinnen. Die Ukrainerin lag 36,5 Sekunden vor der Schwedin in Führung. Sloof mit der frühe Startnummer 18 verfehlte eine Scheibe beim letzten Schießen und handelte sich so 45 Strafsekunden ein. Zhuravok hatte nun alle Chancen auf den Tagessieg. Als die Ukrainerin zum Schießstand kam, begann sie gleich mit zwei Fehlschüssen. Doch sie behielt die Nerven und setzte die letzten drei Schuss ins Schwarze. Trotz der Zeitstrafe ging sie mit einem Vorsprung von fast einer Minute auf die Schlussrunde und sicherte sich ihren ersten Einzelsieg bei den Senioren. Sloof wurde Zweite.

Rückstand aufgeholt

Weltcupveteranin Hoegberg führte nach den ersten beiden Anschlägen, verfehlte aber zwei Scheiben beim zweiten Liegendschießen und fiel auf Platz fünf zurück. Nach dem letzten Schießen schob sie sich trotz eines weiteren Fehlers dank ihrer großartigen Laufleistung auf Rag drei nach vorn und hielt diese bis ins Ziel. Dank dieses Treppchenplatzes schaffte es Hoegberg, ihren Rückstand auf die derzeit Gesamtführende im IBU Cup, die Schwedin Ingela Andersson von 45 auf nur 2 Punkte zu reduzieren.

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Fotos: IBU/Harald Deubert

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