Biathlon Social Wrap am Mittwoch

Biathlon Social Wrap am Mittwoch

Die letzten nationalen Meisterschaften sind beendet und es ist Zeit für die nächsten Training-Camps -- oder vielleicht doch noch einmal ein letzter Urlaub bevor die Saisonvorbereitungen in die heiße Phase gehen. Wir werfen einen Blick ins Social Media-Rund pünktlich zum Herbstbeginn:

Nasse Norwegische "Sommer"-Meisterschaften

Während des vergangenen Wochenendes fanden unter anderem auch die norwegischen Sommer-Meisterschaften in Steinkjer nördlich von Trondheim statt. Auch wenn die Wettkämpfe nur wenig Spätsommer-Flair versprühten, so kämpften sich die Athleten dennoch durch die widrigen und nass-kalten Bedingungen. Aber besten gelang dies Marte Olsbu-Roeiseland, die sich im Sprint und im Massenstart durchsetzte. Johannes Dale war bei den Herren im Massenstart erfolgreich, aber im Sprint gab es einen Überraschungssieger: der 25-Jährige Tore Leren verhinderte mit seinem ersten Platz einen Boe-Doppelsieg.

Ein Dutzend Stunden Biathlon

Zum ersten Mal entschied sich der polnische Biathlonverband dazu, die nationalen Meisterschaften als Live-Stream auf Youtube anzubieten. Das stolze Endprodukt war annähernd 12 Stunden Live-Berichterstattung, die auch weiterhin online gesehen werden können. Mit Grzegorz Guzik und Monika Hojnisz-Starega fanden sich bekannte Gesichter ganz oben auf dem Podium wieder.

IBU TV in der Ukraine

Etwas weiter östlich war es ein produktives Wochenende für das IBU TV-Team, die bei den ukrainischen Meisterschaften in Chernihiv die Mannschaft um Verfolgungs-Weltmeister Dmytro Pidruchnyi sowie die seit Jahren erfolgreiche Frauenmannschaft begleiteten. Die Früchte der Arbeit sind demnächst auf dem Youtube-Kanal der IBU zu sehen!

Ein Podcast mehr geht immer

Die Biathlon-Familie wächst stätig - auch im Podcast-Bereich. Die neuesten Mitglieder sind Arnd Peiffer und Erik Lesser, die aus ihrem "Biathlon-Doppelzimmer" senden. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und trockenem Humor werden die beiden Zimmer-Kollegen garantiert für beste Unterhaltung sorgen.

Von Kontiolahti nach Italien

Nach dem Ende der Rennen in Kontiolahti am vergangenen Wochenende war es Zeit für das finnische Team zu ihrem Höhentrainingslager zu reisen -- und welche Ort eignet sich dafür wohl besser als die Wettkämpfstätte der Biathlonweltmeisterschaften 2020: Antholz-Anterselva. Das Saison-Highlight auf 1600 m über dem Meeresspiegel scheint doch eine größere Anzahl an Team dazu zu verleiten, mehr Zeit in der Höhe zu verbringen - und die Finnen sind nicht allein in Südtirol.

Merci und bis Februar!

Während das finnische Team gerade erst in Antholz ankam, endete für "les Bleus" nach drei Wochen "Camp-Ende". Wenn Emilien Jaquelin's neuerlicher Instagram-Post irgendein Indiz ist, dann hat sich das Team nach der harten Arbeit in diesem Monat durchaus eine Verschnaufpause verdient.

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Am anderen Ende von Italien

Während sich einige Teams im September in Südtirol zum Trainieren eingenistet haben, so zog es Nicole Gontier und Lisa Vittozzi ans andere Ende ihres Heimatlandes und die beiden Italienerinnen erkundeten Sizilien. Mit Aussichten wie diesen kann man sowohl Gontier als auch Vittozzi nur zu der Entscheidung gratulieren.

Die Uhr tickt unausweichlich

Das US Team arbeitet weiterhin hart in Lake Placid: und wie es Clare Egan sagt: der Saisonstart rückt langsam, aber sicher immer näher. Bleibt dem Team zu wünschen, dass sie in den nächsten Wochen noch einen imposanten Indian Summer mit allen Farbspektren erleben; ehe der Winter wirklich ernst macht.

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