Erster Weltcupsieg für Anais Chevalier

Erster Weltcupsieg für Anais Chevalier

**Anais Chevalier aus Frankreich tat es ihrem Mannschaftskameraden Martin Fourcade gleich und gewann die Verfolgung der Damen, ihr erster Weltcupsieg in 30:38,1 mit einem Fehler. Die Italienerin Dorothea Wierer schaffte auf Platz zwei eine Saisonbestleistung mit zwei Fehlern und 9,5 Sekunden Rückstand. Sprintsiegerin Tatiana Akimova wurde Dritte mit einem Fehler und 19,4 Sekunden Rückstand.

Susan Dunklee aus den USA wurde mit zwei Fehlern und 28 Sekunden Rückstand Vierte, gefolgt von Chevaliers Mannschaftskameradin Marie Dorin Habert mit drei Fehlern und 43,8 Sekunden Rückstand. Sechste wurde die Deutsche Franziska Preuss mit zwei Fehlern und 48,9 Sekunden Rückstand.
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Erster Weltcupsieg für Anais Chevalier

Der Himmel blieb weiter bewölkt bei Temperaturen um minus drei Grad und einem leichten Wind von links am Schießstand, als die Damen zu einem weiteren Abendwettkampf in der gut gefüllten Vysočina Arena antraten.

Führungswechsel

Sprintsiegerin Akimova führte die Gruppe zum ersten Liegendschießen an den Schießstand. Ihre Führung war jedoch nur von kurzer Dauer, sie fiel mit einem Fehler zurück auf Rang vier. Dunklee schloss souverän alle Scheiben und ging mit einer 17-sekündigen Führung vor der ebenfalls fehlerfreien Wierer und Dahlmeier auf die Strecke. Im zweiten Liegendschießen wurden die Karten neu gemischt, als Dahlmeier ohne Fehler blieb und die Führung übernahm, während Dunklee einen Fehler schoss und ihre Mannschaftskameradin Preuss auf Platz drei hinter Chevalier aufrückte, die nach einem Fehler im ersten Schießen wieder aufgeholt hatte. Koukalová legte die schnellste Runde hin und kämpfte sich auf Platz zehn vor, mit nur 30 Sekunden Rückstand, nach einem Fehler im ersten Schießen, der sie im Feld weit zurückgeworfen hatte.

Erster Weltcupsieg für Anais Chevalier

​Chevalier gab zu, dass sie im ersten Liegendschießen zu nervös gewesen war. „Ich war im ersten Schießen nervös, deswegen habe ich einmal verfehlt, aber dann habe ich mich konzentriert und es ist gut für mich gelaufen.“

 Chevalier hat alles im Griff

Beim ersten Stehendschießen wurden die Karten wieder neu gemischt, denn Dahlmeier schoss zwei Fehler, während Chevalier alle Scheiben schloss und vor Akimova auf zwei die Führung übernahm. Wierer war auf Rang drei, lag jedoch über 20 Sekunden zurück. Chevalier ging im zweiten Stehendschießen fehlerfrei wieder auf die Strecke, bevor irgendjemand anders einen einzigen Schuss abgegeben hatte, einschließlich der Schnellschützin Wierer, die ebenfalls ohne Fehler auf Rang zwei mit 17 Sekunden Rückstand den Schießstand verließ. Hinter hier lag Akimova auf Rang drei, die auch alle Scheiben traf. Wierer gab auf der letzten Runde nochmal alles, konnte Chevalier jedoch nicht mehr einholen, die die Ziellinie als erste überquerte und sich ihren ersten Weltcupsieg sicherte.

Erster Weltcupsieg für Anais Chevalier


Trotz ihres beachtlichen Vorsprungs war die 23-jährige Chevalier wegen Wierer auf der letzten Runde nervös. „Ich habe das nicht erwartet, als ich hergekommen bin; es ist umwerfend, hier vor so vielen Leuten zu gewinnen. Auf den letzten 100 Metern hatte ich Angst, dass Doro mich einholt, aber dann habe ich bis zum Schluss jeden Moment genossen.“

Doros Finger eingefroren

Wierer, froh über die recht gute Startposition heute, gab zu, dass sie am Schießstand Schwierigkeiten gehabt hatte.

„Es war gut heute, weil ich nur 23 Sekunden zurücklag und nicht über eine Minute wie in den anderen Verfolgern in dieser Saison... Es (das Schießen) war heute nicht so schwierig, aber mein Finger war eingefroren, also ist es mir nicht leicht gefallen, zu schießen.“

Akimova konzentrierte sich in der letzten Runde auf die flinke Wierer. „Ich habe mich sehr bemüht, an Wierer dranzubleiben und nicht über Dunklee hinter mir nachzudenken, aber sie war sehr schnell, also freue ich mich über meinen dritten Platz.“

Erster Weltcupsieg für Anais Chevalier
Erster Weltcupsieg für Anais Chevalier

**Chevalier emotional

Chevalier wurde nach ihrem Sieg von ihren Gefühlen überwältigt „Ich möchte diesen Sieg meinem Freund und meiner Familie widmen. Es ist unglaublich; ich glaube, ich habe ununterbrochen geweint, bis ich hier reingekommen bin!“

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