#HOL19 Johannes‘ Hattrick, Nastjas dominantes Doppel, Highlights-Video

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Was für ein Finale für die BMW IBU Weltcup Biathlon-Saison 2018-19! Im Holmenkollen Ski Stadium jagte ein emotionaler Höhepunkt den nächsten.

Johannes Thingnes Boes Hattrick und glorreicher Zieleinlauf im Massenstart waren natürlich nicht zu toppen, aber auch Anastasiya Kuzminas emotionaler Doppelsieg in Sprint/Verfolgung zum Biathlon-Abschied, gekrönt vom ersten Rennen mit 20 Treffern lag nicht weit dahinter. Dann war da noch Hanna Oebergs perfekte Vorführung im Massenstart. Gekrönt wurde all das von Dorothea Wierers und zeitgleich auch Italiens erster Kristallkugel für den Sieg im Gesamtweltcup, gefolgt von Johannes, der einfach gleich alles abräumte: Die große Kristallkugel plus die vier kleinen für die Disziplinwertungen.

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Abschieds-Sprinttitel für Nastja
Es war noch keine zwei Wochen her, dass Kuzmina ihren zwei olympischen Sprint-Goldmedaillen noch eine IBU Weltmeistertitel im Sprint hinzugefügt hatte. Am Donnerstag gewann sie zum fünften Mal am Holmenkollen und sicherte sich den Sieg im Sprint der Frauen wie so oft mit einer rasanten letzten Runde. Da sie sich nach Oslo aus dem Sport zurückzieht, war dieser Sieg das Ende ihrer Sprint-Karriere mit zehn Siegen und sechzehn Podestplätzen. „In meiner ganzen Karriere ist klar zu erkennen, dass der Sprint meine Lieblingsdisziplin ist. Heute habe ich erneut verstanden, dass das stimmt.“

Strafrunde herausgelaufen
An einem brillanten frühlingshaften Nachmittag strahlte die Sonne am blitzblauen Himmel, als Kuzmina im Liegen einmal verfehlte, im Stehendanschlag dann aber konzentriert traf und die Strafrunde mit einer außerirdisch schnellen letzten Runde wieder rauslief, um in 19:56,1 den Sieg einzufahren. Franziska Preuss und Paulina Fialkova, beide ohne Fehler, hatten keine Chance gegen Kuzmina und kamen mit 21,2 und 25,1 Sekunden Rückstand ins Ziel. Celia Aymonier blieb zum ersten Mal in ihrer Karriere ohne Fehler und schaffte auf Platz vier eine Bestleistung.

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Kristallkugel im Sprint

Mit ihrem dritten Sprintsieg in dieser Saison konnte Kuzmina sich den Weltcup-Sprinttitel das zweite Jahr in Folge sichern, die dritte kleine Kristallkugel ihrer Karriere. „Es ist nicht leicht, die Worte zu finden, mit denen ich meine Freude beschreiben kann. ... Ich kann nicht glauben, dass ich in dieser Saison dreimal gewonnen habe und damit auch die kleine Kristallkugel.“

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Einzel-Kristallkugel an Vittozzi, Norwegen gewinnt Staffelwertung

Nachdem Kuzmina ihre Sprint-Kristallkugel bekommen hatte, bekam auch die Siegerin in der Weltcup-Einzelwertung Lisa Vittozzi ihre kleine Kristallkugel überreicht, die erste ihrer Karriere. Vittozzi hatte sich diesen Titel schon in der letzten Woche bei den IBU Weltmeisterschaften in Östersund gesichert. 

Es folgten die Norwegerinnen mit ihrer eigenen Kristallkugel in der Weltcup-Staffelwertung.

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Nebliger achter Sprintsieg

Nach nur 28 Startern im 113 Mann starken Feld der Männer stand der Sprintsieger fest. Johannes mit der Startnummer 28 ließ die Konkurrenz bei seinem achten Sprintsieg an einem trüben, nebligen Nachmittag genauso stehen, wie er das in dieser Saison schon mehrfach getan hatte: Ein schneller Start und ein noch schnelleres Finish. Nachdem er im Liegendanschlag ohne Fehler geblieben war, kam er als Führender zum Stehendschießen, verfehlte aber einmal. Wie so oft war auch das kein Hindernis: Er legte auf der letzten Runde einen Zahn zu und war wieder in Führung. Dann gab er noch einmal Gas und kam 31,7 Sekunden schneller als der fehlerfrei Lukas Hofer auf Platz zwei und als Quentin Fillon Maillet auf drei ins Ziel. Diese beiden und Felix Leitner auf Platz 10 waren die einzigen Männer, die ohne Fehler durchkamen.

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Immer noch motiviert
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Niemand sonst konnte Johannes angreifen. Er war so dominant wie schon die ganze Saison. Außer Johannes steckte allen die lange Saison in den Knochen, und keiner fand mehr ein paar zusätzliche Körner, um ihn noch anzugreifen. „Auch wenn die Saison jetzt zu Ende geht, sind mein Drang, gute Rennen zu laufen und auch meine Motivation immer noch da.“

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Mit vierzehn Siegen Fourcade eingeholt
Dieser Sieg war ein Meilenstein in der Karriere des 25-Jährigen, denn damit hatte er Martin Fourcades Rekord für Siege in einer Saison eingeholt. Beide lagen nun bei 14, und zwei Rennen waren noch zu laufen. Nach diesem Rennen bekam Johannes seine ersten zwei kleinen Kristallkugeln der Saison für die Weltcup-Sprintwertung und die Weltcup-Einzelwertung überreicht.

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Kuzmina und Johannes schaffen Doppel mit Verfolgungssiegen

​Nastjas herausragendes Verfolgungs-Finale

Kuzminas beachtlicher Sprintsieg mit 21 Sekunden Vorsprung war nur das Vorspiel für einen fantastischen Verfolger. Vor dieser Woche war der größte Vorsprung, mit dem ein Verfolger bei den Männern oder den Frauen in dieser Saison gewonnen worden war, Wierers 41-Sekunden-Vorsprung von Pokljuka. Die meisten Sieger hatten weniger als 10 Sekunden Luft. In Oslo konnte Kuzmina, nachdem sie auf den letzten 600 Metern hatte ausgleiten lassen, um die Stimmung noch einmal zu genießen, immer noch 1:42,1 vor der zweitplatzierten Denise Herrmann ins Ziel laufen. Zu sagen, die mehrfache Olympiasiegerin hätte den letzten Verfolger ihrer Karriere dominiert, wäre eine maßlose Untertreibung. Nicht nur gewann sie das Rennen, sie schaffte es auch zum ersten Mal in ihrer 2002 bei den JJWM begonnenen Karriere, in einem Rennen mit vier Schießen alle 20 Scheiben zu treffen.

Vorzeige-Verfolger
Der Verfolgungssieg des slowakischen Stars war ein Vorzeigerennen dafür, wie man einen Verfolger dominiert. Sie nutzte ihre Laufstärke, um gleich nach dem Start ein flottes Tempo vorzulegen, und nahm den Fuß nicht mehr vom Gas, bis sie auf dem Weg ins Ziel wieder ins Stadion einfuhr. Mit jedem fehlerfreien Schießen schien sie an Selbstsicherheit und Adrenalin dazuzugewinnen, und die Rivalinnen wurden im Rückspiegel immer kleiner. „Das war das beste Schießergebnis meiner ganzen Karriere. Es war ab den ersten Wettkampfmetern bis ins Ziel perfekt.“

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Erinnerung

Kuzmina war die einzige Frau, die fehlerfrei blieb. Hinter ihr kämpfte das restliche Feld mit Müdigkeit, dem tiefen Schnee und Scheiben, die einfach nicht fallen wollten. Die Ausnahmen waren Herrmann mit zwei Fehlern, im ersten Liegendschießen und im letzten Stehendschießen, sowie Hanna Oeberg auf Platz drei mit nur einem Fehler im Stehendanschlag. Der junge schwedische Star erklärte: „Ich war am Schießstand sehr konzentriert, wollte die Strafrunde vermeiden und habe jeden Schuss einzeln gesetzt.“

 

Ohne jetzt jemand anderem aus dem letzten Verfolger der Saison zu nahe treten zu wollen, aber wie Kuzmina sagte: „Es war einfach ein guter Tag, und einer, auf den ich so lange gewartet habe, und ich werde mich daran erinnern...“ Das werden wohl auch alle anderen….

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Verfolgungskristall an Wierer

Die Italienerin Dorothea Wierer wurde 11., konnte sich aber die Kristallkugel für den Disziplinsieg in der Verfolgung der Frauen sichern, den ersten Verfolgungstitel ihrer Laufbahn. Die letzte und bislang einzige kleine Kristallkugel hatte sie 2016 in der Weltcup-Einzelwertung gewonnen.

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Meilenstein: Fünfzehn Siege
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Auch Johannes schaffte zum vierten Mal in dieser Saison den Doppelsieg in Sprint und Verfolgung, nur lief es bei ihm ein bisschen anders. Er leistete sich im zweiten Liegendanschlag zwei Fehler und gewann mit einem normaleren Vorsprung von 13,9 Sekunden. Und trotzdem war sein Sieg ein großer Meilenstein, denn es war der fünfzehnte Einzelsieg des Norwegers in dieser Saison! Damit hatte er Martin Fourcades Rekord von vierzehn Siegen gebrochen. Der Norweger sagte, das sei „eine große Leistung. Wenn man in einer Sportart Geschichte schreibt, weiß man, dass man irgendetwas richtig gemacht hat.“ 

Kodak-Moment
Der Mann im gelben Trikot hat in der ganzen Saison viel richtig gemacht. Er hat einfach gewonnen. Seine Formel ist der von Kuzmina sehr ähnlich: Schnell starten, dranbleiben und in seinem Fall eventuelle Strafrunden wieder rauslaufen. Selbst mit drei Strafrunden kam er noch vor seinem Bruder ins Ziel, der nur einmal verfehlt hatte.  Die zwei Brüder, die kurz nacheinander die Ziellinie überquerten, zogen alle Blicke auf sich. Johannes lief mit wehender norwegischer Fahne über die Ziellinie, drehte sich um und wartete, bis Tarjei als Zweiter ins Ziel gekommen war und dann fielen sich die beiden Brüder in die Arme. Vor Jahren hätte man da von einem „Kodak-Moment“ gesprochen.

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Peiffer und Leitner

Arnd Peiffer, auf dem dritten Platz fast übersehen, verdiente sich seinen Podestplatz in einem, wie er sagte, „harten Kampf“ gegen den 22-jährigen Felix Leitner auf der letzten Runde. Der viertplatzierte Leitner, dessen persönliche Bestleistung bis dahin ein 10. Platz am Vortag gewesen war, kam ohne Fehler ins Ziel, der deutsche Weltmeister mit einem.

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Mehr Kristall für die Norweger
Die norwegische Mannschaft erweiterte die Kristallsammlung um die Kristallkugel für die Weltcup-Staffelwertung der Männer und die für die gemischte Staffel, womit sie alle Mannschaftstrophäen abgesahnt hatten. Die Kristallkugel für die Nationenwertung der Männer hatten sie bereits bekommen.

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Hanna konstant im Massenstart

Oeberg sagte nach ihrem Massenstartsieg in Oslo: „Ich bin vor allem stolz darauf, wie konstant ich in dieser Saison gewesen bin.“ Konstanz, das bedeutete 12 Platzierungen in den Top fünf in ihren 17 Rennen, angefangen mit Nove Mesto, und diese Konstanz war der Schlüssel zum Sieg in Oslo. Sie führte nach jedem Schießen die Ranglisten an und kam schnell und fehlerfrei durchs Liegendschießen. Selbst mit je einem Fehler in den zwei Stehendschießen flitzte sie schnell genug durch die Strafrunde, um knapp vor der Konkurrenz zu bleiben. Auch wenn die am Ende Zweitplatzierte Tiril Eckhoff 700 Meter vor dem Ziel noch einen großen Angriff auf den Sieg starte, blieb der schwedische Star ruhig, gelassen und gefasst, schaute einmal über die Schulter und lief dann souverän und mit hochgereckten Armen über die Ziellinie. Oeberg hatte die ganze Saison über bewiesen, dass sie Trefferquoten von über 90 % liefern kann, und die zwei Fehler passten genau ins Schema.

Kristallkugel im Massenstart
Es war erneut ein Sieg auf einer großen Bühne, und die scheinen ihr zu liegen: Man denke an Gold bei der IBU JJWM, Gold bei Olympia, Gold bei der IBU WM und nun Gold beim BMW IBU Weltcup in Oslo. Damit gewann die 23-Jährige die Kristallkugel im Massenstart, die erste ihrer Karriere. Braucht es noch irgendeinen weiteren Beweis dafür, dass diese Frau (in dieser Saison auf Platz 5 im Gesamtweltcup) bald nach dem Weltcup-Gesamtsieg greifen wird?

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Egans großer Tag
Was im Trubel des letzten Wettkampftags der Saison beinahe unterging, war die neue persönliche Bestleistung von Clare Egan, die es mit fehlerfreiem Schießen 10,4 Sekunden hinter Oeberg auf Platz drei schaffte. Nur einen Tag nach einem neunten Platz in der Verfolgung hielt sich die US-Biathletin das ganze Massenstart-Rennen hindurch an die Führenden und zog auf der letzten Runde einmal sogar unverfroren an der wieselflinken Eckhoff vorbei. Loben zu erwähnen im Massenstart bleibt noch Herrmann, die auf der Strecke mal wieder glänzte und es mit ordentlichem Schießen auf Rang 4 schaffte.

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Gesamtweltcup-Sieg Königin Doro

Nach einer spannungsgeladenen Saison, in der das gelbe Trikot mehrfach den Besitzer gewechselt hatte, reichte der Italienerin Dorothea Wierer ein 12 Platz im Massenstart für den Sieg im Gesamtweltcup mit 904 Punkten. Es ist die erste große Kristallkugel, die nach Italien geht. Diese Kristallkugel war der krönende Abschluss für die Saison der neuen Biathlon-Königin, die insgesamt drei Siege, IBU WM-Gold, Silber mit der einfachen gemischten Staffel und Bronze mit der gemischten Staffel einfahren konnte.

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Johannes „Hattrick“ Boe

Die Saison endete mit dem größten Kracher überhaupt, als Johannes mit dem fehlerfreien Massenstartsieg seinen 

Hattrick in Oslo komplettierte und die anderen 29 Top-Biathleten förmlich dem Erdboden gleichmachte. Wenn er alles trifft, hat sonst niemand eine Chance auf den Sieg. Nach fehlerfreiem Schießen im Liegendanschlag kam er zusammen mit Mannschaftskamerad Vetle Sjaastad Christiansen zum ersten Stehendschießen. Johannes mähte seine Scheiben im Nu nieder und war davongestoben, bevor von der Konkurrenz irgendjemand zweimal geschossen hatten. Plötzlich lag er 9 Sekunden vor dem Feld. Er schaltete den Turbo ein und ward nicht mehr gesehen, das Rennen war durch. Ihm blieb genug Zeit, sich mit den Wachstechnikern abzuklatschen, sich eine Fahne und einen Wikingerhelm zu schnappen, bevor er umjubelt und gefeiert über die Ziellinie ging. Arnd Peiffer, auch mit 20 Treffern aber abgeschlagen auf Platz zwei, erklärte: Er hat (...) auf der vierten Runde zugelegt ... ich hatte keine Chance, also wusste ich, dass ich mein eigenes Rennen machen muss.“ Obwohl Johannes auf den letzten hundert Metern angehalten, gewunken und sich noch vor dem Publikum verneigt hatte, lag Peiffer immer noch 19,2 Sekunden zurück. Benedikt Doll nutze sein flottes Skitempo, trat am Anstieg auf der letzten Runde noch einmal ordentlich an und sicherte sich den dritten Platz vor Julian Eberhard.

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Historische 16 und ein kompletter Satz Kristall
Mit dem durchschlagenden Massenstartsieg hatte Johannes Geschichte geschrieben: Sieg Nummer 16, zwei mehr als Martin Fourcades bisheriger Rekord. Nach dem Rennen erhielt der Norweger die große Kristallkugel für die Weltcup-Gesamtwertung und das letzte Puzzleteil für den kompletten Satz Kristall aus der Saison 2018-19, die kleine Kristallkugel für die Weltcup-Massenstartwertung. Sechzehn Siege, alle Kristallkugeln und fünf IBU WM-Medaillen - unvergleichliche Dominanz.

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