IBU Pressemitteilung

IBU Pressemitteilung

December 15, 2016

Salzburg; Österreich

Am 9. Dezember veröffentliche die WADA den zweiten Teil des McLaren-Untersuchungsberichts zum systematischen Doping in Russland, insbesondere während der Olympischen Winterspiele in Sotschi. Wie in der IBU Pressemitteilung vom 11. Dezember festgehalten, hat die IBU den Bericht geprüft und eine Expertengruppe mit dem erforderlichen rechtlichen und Anti-Doping-Hintergrund zum Zweck der Beurteilung des McLaren-Berichts ins Leben gerufen.

Die Gruppe hielt heute ihr erstes Meeting und arbeitet dabei eng mit dem IOC und der WADA zusammen. Infolge der Veröffentlichung des Berichts, erhielt die IBU 31 sogenannte Executive Summaries (Kurzzusammenfassungen) in Bezug auf Ermittlungen gegen russische AthletInnen. Momentan prüft und bewertet die Gruppe die vorliegenden Indizien-Sammlungen, welche detaillierte Informationen zu jedem Einzelfall enthalten.

Nach Überprüfung der Indizien wird die Expertengruppe in der für den 22. Dezember anberaumten Sitzung dem IBU Vorstand über ihre Erkenntnisse berichten und entsprechende disziplinarische Maßnahmen im Rahmen der IBU Anti-Doping-Regeln und des WADA Anti-Doping-Codes vorschlagen.

Die IBU ist über die Erkenntnisse des McLaren-Berichts entsetzt und zutiefst betroffen. Die IBU hat immer betont, dass ein sauberer Sport, der Kampf gegen Doping und der Schutz von sauberen AthletInnen eine ihrer obersten Prioritäten ist.

Die IBU wird die Öffentlichkeit über weitere Maßnahmen auf www.biathlonworld.com auf dem Laufenden halten.

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