IBU gibt Startzeiten für den Winter 2019/2020 bekannt

IBU gibt Startzeiten für den Winter 2019/2020 bekannt

Der Moment, auf den die gesamte Biathlon-Familie sehnsüchtig gewartet hat, ist endlich da: Die vorläufigen Startzeiten für die kommende Saison sind bekanntgegeben worden.

Der BMW IBU Weltcup Biathlon 2019/2020 wird in Östersund (SWE) am Wochenende des 30 November/1 Dezember 2019 beginnen. Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren beginnt das Eröffnungswochenende am Samstag mit der Single Mixed Relay und der Mixed Relay, gefolgt von zwei Sprint-Rennen am Sonntag.

Das Highlight der Saison, die IBU Weltmeisterschaften in Antholz-Anterselva (ITA), finden vom vom 12-23 Februar statt, wobei ein Großteil der Rennen für den Nachmittag angesetzt ist.

Genau wie im vergangenen Winter wird die Saison in Oslo am Holmenkollen ihren Abschluss finden. Zwei Massenstarts am 22 März 2020 beenden die IBU Biathlon-Saison.

Der gesamte Kalender kann hier eingesehen werden.

IBU gibt Startzeiten für den Winter 2019/2020 bekannt

IBU Weltcup-Renndirektor Borut Nunar erklärte die Zusammensetzung des Kalenders und der vorläufigen Startzeiten:

"Das Zusammenstellen eines Kalenders, bei dem die Startzeiten alle Interessensgruppen zufriedenstellen, ist wie ein Puzzle mit vielen Stücken. Wir sind zuerst in steter Konversation mit den Trainern der Weltcup-Teams, um sicherzustellen, dass wir einen klaren Blick auf die sportliche Seite haben. Dementsprechend beginnen die Gespräche mit der European Broadcasting Union, den individuellen Sendern sowie den Organisationskomitees, damit wir das beste Setup für die Fans finden können."

Bezüglich der Unterschiede dieser Saison zu den vorangegangenen Jahren erklärte Nunar:

"Dieses Jahr haben wir vier Rennen, inklusive zweier Sprints, am ersten Weltcup-Wochenende. Außerdem finden die Wettkämpfe in Hochfilzen und Oslo aufgrund der Reisezeiten an drei statt vier Tagen statt. Allgemein arbeitet die IBU mit seinen Stakeholdern daran, für zukünftige Saisons eine besser Lösung für das Format unseres Saison-Auftakts zu finden."

Auf die Frage vieler Fans und Mitglieder der Biathlon-Familie bezüglich des Fehlens fester Startzeiten über die gesamte Saison hinweg sagte Nunar:

"Unser Hauptziel ist es, die größtmögliche Sichtbarkeit für unseren Sport auf allen Plattformen und in vielen Gebieten zu erreichen. Aus diesem Grund versuchen wir, Kollisionen mit anderen wichtigen Wintersport-Veranstaltungen zu vermeiden und flexibel zu bleiben. Deswegen haben wir Kalender-Meetings mit Broadcastern, Sponsoren und anderen Wintersportverbänden. Man muss auch natürliche und logistische Gegebenheiten in Betracht ziehen. Tageslichtzeiten variieren gehörig zwischen November und März und auch zwischen Skandinavien und Mitteleuropa. Einige Stadien haben Flutlichtmöglichkeiten, andere nicht. Wir müssen auch die Reisezeit nach den Wettkämpfen am Sonntag einkalkulieren. Es ist wirklich ein Puzzle, das Flexibilität fordert."

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